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EU-Richtlinienentwurf zur Finanztransaktionssteuer

EU-Richtlinienentwurf zur Finanztransaktionssteuer

Die Europäische Kommission hat am 28.09.2011 einen Vorschlag für eine Richtlinie über das gemeinsame Finanztransaktionssteuersystem vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, Finanztransaktionen mit einem EU-einheitlichen Mindeststeuersatz zu besteuern. Sinn und Zweck ist es, den Finanzsektor an den Kosten der Finanz- und Wirtschaftskrise zu beteiligen. Auch geschlossene Fonds sind von dem Vorhaben betroffen. Geschlossene Fonds sind dem Inkrafttreten der AIFM-Richtlinie Alternative Investmentfonds (AIF), ihre Manager daher Alternative Investmentfondsmanager (AIFM). Beide gelten nach dem Vorschlag als Finanzinstitut und damit als Steuersubjekt. Als Steuerbemessungsgrundlage soll die entrichtete bzw. geschuldete Gegenleistung für die Finanztransaktion gelten; ferner kann auch der Marktpreis als Steuerbemessungsgrundlage herangezogen werden, soweit die Gegenleistung geringer ist als der Marktpreis. Hinsichtlich der Höhe des Steuersatzes sieht der Entwurf grundsätzlich eine Größenordnung von mindestens 0,1% vor.

Nachstehend finden Sie den Richtlinienentwurf und weitere wichtige Dokumente der Kommission:

EU-Richtlinienentwurf zur Finanztransaktionssteuer / Downloads

 

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