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Der Begriff entspringt aus der Technik der Buchführung. Bei der Abschreibung handelt es sich um einen nach handelsrechtlichen Vorschriften berechneten Wertverlust eines Vermögensgegenstandes, der keine Auswirkung auf die Liquidität hat, der jedoch als Aufwendung zu einer Minderung des Jahresergebnisses führt (steuerlich: Absetzungen für Abnutzung "AfA"). Abschreibungen mindern das zu versteuernde Einkommen und senken dadurch die Steuerlast, ohne dass damit Ausgaben verbunden sind, da die Abschreibung lediglich buchtechnisch erfolgt. Das heißt, sie hat Aufwandscharakter ohne zum Zeitpunkt des Aufwandes mit einem Geldabfluss verbunden zu sein (die Anschaffung des Wirtschaftsgutes ist bereits in einem früheren Jahr erfolgt). Abschreibungen haben also nicht direkt mit den Ausgaben des Betriebes zu tun.
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Eine Gebühr (Aufgeld/Aufschlag), die der Anleger beim Erwerb von Fondsanteilen zahlt. Sie dient zur Deckung der Kosten, die beim Absatz von Fondsanteilen entstehen. Gegenteil: Disagio.
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Aus dem Französischen abgeleiteter Begriff (amortir: tilgen). Prozess, in welchem die Anschaffungskosten eines bestimmten Anlagenobjektes durch die mit ihm erzielten Einnahmen gedeckt werden.
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Der Anbieter konzipiert Fonds.
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Das Recht eines Anlegers, eine definierte Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft einem anderen verkaufen ("andienen") zu dürfen (häufig im Rahmen des Leasing zur Abdeckung des Restwertes bei Abschluss eines Teilamortisationsvertrages).
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Das Recht des Mieters oder Leasingnehmers, das zur Nutzung überlassene Objekt zu einem festgelegten Zeitpunkt und zu einem bestimmten Preis vom Eigentümer zu erwerben.
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Eine Person, die sich an einer Fondsgesellschaft beteiligt. Der Begriff wird häufig synonym mit Gesellschafter, Kommanditist, Zeichner oder Investor verwendet.
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(Lat. annus = Jahr). Der Betrag, der für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich vom Schuldner zu zahlen ist. Man unterscheidet die konstante und die variable Annuität. Bei der üblichen Form der konstanten Annuität handelt es sich um einen stets gleich bleibenden Betrag, der sich aus Zins- und Tilgungsleistungen zusammensetzt. Sie ist mit sinkendem Zins- und wachsendem Tilgungsanteil verbunden, weil durch fortlaufende Tilgung die Zinslast abnimmt. Bei der variablen Annuität bleibt der Tilgungsbetrag bei jeder Zahlung unverändert, so dass die Annuität im Zeitablauf durch die geringer werdende Zinslast sinkt.
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Persönlicher Kredit, den der Anleger aufnimmt, um seine Fondsbeteiligung (teilweise) zu finanzieren.
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Assets ist die englische Bezeichnung für Vermögenswerte (Aktiva). Der Begriff Assets wird auch speziell als Bezeichnung für Kapitalanlagen verwendet. Assetklassen beschreiben demnach die Unterteilung des Kapitalmarktes in verschiedene Segmente. Als wichtige Assetklassen lassen sich etwa Aktien, Anleihen, Geldmarkt und Immobilien voneinander unterscheiden. Diese Assetklassen werden oft in weitere Unterklassen eingeteilt. Durch die Kombination verschiedener Assetklassen mit entsprechenden Korrelationen lässt sich das Risiko einer Vermögensanlage deutlich verringern. Im Bereich der geschlossenen Fonds wird unterschieden z.B. zwischen Immobilien, Schiffen, regenerative Energien oder Zweitmarkt-Lebensversicherungen.
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Erträge (z. B. Einnahmeüberschüsse aus Mieteinnahmen des Fonds), die nach Abzug von Kosten und der Dotierung einer Liquiditätsreserve, an die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Beteiligung jährlich ausgeschüttet werden. Über die Höhe der Ausschüttung beschließt i. d. R. die Gesellschafterversammlung. Die Ausschüttung ist vom steuerlichen Ergebnis des Fonds zu unterscheiden, welches höher oder niedriger sein kann als die Ausschüttung.
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Gremium mit beratender Funktion (in der Regel bestehend aus drei bis fünf Beiräten). Der Beirat vertritt die Interessen der Kapitalanleger und wird mehrheitlich von ihnen aufgestellt und gewählt. Er unterstützt und berät die Fondsgeschäftsführung in wichtigen Fragen der Unternehmenspolitik (d. h. nicht im Tagesgeschäft) und berichtet den Anlegern.
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Vereinbarung, durch die der Anleger der Beteiligungsgesellschaft beitritt. Der Beitritt der Anlegers wird erst mit die Annahme durch den Treuhänder wirksam.
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Das Betriebsstättenfinanzamt ist das für die Beteiligungsgesellschaft zuständige Finanzamt am Sitz des Unternehmens, bei dem die Gesellschaft steuerlich veranlagt wird.
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Bei diesen Fonds steht die Gattung der Investitionsgüter fest, z.B. Schiffstanker oder Einzelhandelsimmobilien, während das oder die konkreten Fondsobjekt(e) zum Zeitpunkt der Beteiligung am Fond noch nicht bestimmt ist. Oft ist bei diesen Modellen das Fonsvolumen nicht fixiert, sondern hängt vom Platzierungserfolg des Fonds ab. Private Equity-Fonds sind typischerweise "Blind-Pool"-Fonds.
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Beim Cash-Flow (auch Kapitalflussrechnung oder Selbstfinanzierungskraft) handelt es sich um eine Kennzahl, mit deren Hilfe man die Zahlungskraft eines Unternehmens beurteilen kann. Er stellt den Zahlungsmittelüberschuss dar, welcher insbesondere aus dem Jahresabschluss und der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens abgeleitet wird. Ein negativer Cash-Flow wird als Cash-Drain bezeichnet.
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Disagio ist ein Abschlag vom Nennwert oder der Parität, der bei Ausreichung eines Kredits oder Ausgabe eines Wertpapiers oder von Geldsorten vereinbart werden kann. Das Disagio wird in der Regel in Prozent angegeben. Grund eines Disagios ist die Vereinbarung eines niedrigen Zinssatzes, wodurch die spätere Belastung bei der Rückzahlung geringer gehalten werden kann. Außerdem kann der Betrag des Disagios im Jahr der Auszahlung und bei Erfüllung der Rahmenbedingungen steuerlich geltend gemacht werden.
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Die Effektivverzinsung gibt die reale Verzinsung eines Investments an, nach Abzug aller Nebenkosten wie Gebühren, etc. Gegenteil: Nominalverzinsung. Siehe auch Rendite.
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Einlage wird der Betrag eines Gesellschafters genannt, den er als Beteiligung an einem Unternehmen leistet.
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Andere Begrifflichkeit für Anbieter.
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Ein Emittent (Aussteller) gibt entweder im eigenen Namen oder für Dritte Fondsanteile oder Wertpapiere aus.
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Fungibilität (Handelbarkeit) ist der lateinische Begriff für Vertretbarkeit im Sinne von Austauschbarkeit und eine Voraussetzung für den Börsenhandel. Die Standardisierung von Wertpapieren, die zum Börsenhandel zugelassen sind, macht diese austauschbar und ermöglicht ihren breiten Handel. Anteile geschlossener Fonds weisen wegen ihrer langen Laufzeiten und der steuerlichen Rahmenbedingungen hingegen eine geringe Fungibilität auf. Allerdings gibt es inzwischen Ansätze, einen Zweitmarkt mit Anteilen geschlossener Fonds zu etablieren und dadurch die Fungibilität zu steigern.
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Ein Geschäftsbesorgungsvertrag ist ein Dienst- oder Werkvertrag, durch den sich der Beauftragte zur entgeltlichen Besorgung eines ihm von dem Auftraggeber übertragenen Geschäfts verpflichtet. Die Fondsgesellschaft überträgt dem Geschäftsbesorger die mit ihrem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb verbundenen laufenden Geschäfte. Die Geschäftsbesorgung erstreckt sich auf alle Geschäfte und Maßnahmen, die dem Betriebsablauf und dem Zweck der Gesellschaft dienen.
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Gegenteil zum offenen Fonds. Bei geschlossenen Fonds sind der Investitionsgegenstand und das Investitionsvolumen bereits vorher fixiert und die Zahl der Anleger ist damit begrenzt. In der Regel kann nur während eines bestimmten Zeitraums (Platzierungs- beziehungsweise Emissionszeitraum) investiert werden, danach wird der Fonds geschlossen. Der Erwerber eines Anteils an einem geschlossenen Fonds wird Unternehmer (in der Regel Kommanditist) mit allen Chancen und Risiken. Ein geschlossener Fonds ist eine Kapitalanlageform, bei der das Kapital sachwertorientiert, inflationsgeschützt und pflegeleicht angelegt ist. Bei einem geschlossenen Fonds ist der Investitionsgegenstand, beispielsweise die Immobilie oder die Immobilien, etc. (-> Assetklassen), und das Investitionsvolumen fixiert und somit die Zahl der Anleger begrenzt. Ist das benötigte Eigenkapital der Anleger erworben, schließt der Fondsinitiator den Fonds. Anteile an einem geschlossenen Fonds können über den Zweitmarkt erworben werden.
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Eine Vereinigung von (natürlichen oder juristischen) Personen, die sich durch einen Gesellschaftsvertrag gegenseitig verpflichten, die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist bei geschlossenen Immobilienfonds gelegentlich anzutreffen.
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Der Gesellschaftsvertrag regelt die Belange der Gesellschaft. Er ist einer der wichtigsten Verträge und im Emissionsprospekt vollständig abgedruckt.
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Die Gewinnerzielungsabsicht (Einkunftserzielungsabsicht) ist Voraussetzung für die Anerkennung von Werbungskosten, und zwar sowohl auf der Ebene der Fondsgesellschaft als auch auf der Ebene des Gesellschafters. Auf der Ebene der Fondsgesellschaft wird die Einkunftserzielungsabsicht in der Regel durch die Planrechnung und die daraus abgeleitete Wirtschaftlichkeitsprognose unterstellt. Auf der Ebene des Gesellschafters/Anlegers muss während der voraussichtlichen Dauer der Vermögensnutzung ein Totalüberschuss, d. h. ein positives steuerliches Gesamtergebnis, angestrebt werden. In die Berechnung des Totalüberschusses gehen sowohl die steuerlichen Anfangsverluste aus der Investitionsphase als auch die steuerlich positiven Ergebnisse der Folgejahre ein. Weiterhin sind die vom Anleger geltend gemachten Sonderwerbungskosten/Sonderbetriebsausgaben (z. B. Zinsen für eine Finanzierung des Anteils) in Abzug zu bringen. Liegt kein Totalüberschuss vor, so qualifizieren die Finanzämter die Beteiligung als "Liebhaberei" und erkennen die steuerlichen Verluste nicht an.
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Eine Belastung eines Grundstücks zugunsten des Eigentümers eines anderen Grundstücks (des herrschenden Grundstücks) in der Weise, dass dieser das belastete Grundstück in einzelnen Beziehungen nutzen kann (z.B. Wegerecht) oder dass auf diesem Grundstück bestimmte Handlungen nicht vorgenommen werden dürfen.
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Verkehrssteuer, die auf den Grundstückserwerb erhoben wird. Grundsätzlich fällt die Grunderwerbsteuer bereits für den schuldrechtlichen Vorgang an. Die Steuer bemisst sich nach dem Wert der Gegenleistung, d.h. in der Regel nach dem Kaufpreis. Die Steuer beträgt 3,5 % von der Bemessungsgrundlage (Kaufpreis).
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Beim Kauf von Fondsanteilen wird der Anleger Mitunternehmer und haftet für das Unternehmen. Üblicherweise werden die Anleger Kommanditisten einer KG. Die Haftung ist dann nach dem HGB auf das im Handelsregister eingetragene Kapital (Hafteinlage) begrenzt. Die persönliche Haftung des Kommanditisten erlischt, wenn er seine Pflichteinlage geleistet hat. Sie lebt aber wieder auf, wenn sein Kapitalkonto unter die Hafteinlage gemindert wird (weil z. B. die Einlage durch Ausschüttungen an ihn zurückgezahlt wird).
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Wertsicherungsklausel. Vereinbarung über die Anpassung z. B. von Mieten in Abhängigkeit von der Entwicklung eines Indexes (z. B. Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte der Bundesrepublik Deutschland). Siehe auch Indexierter Mietvertrag.
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Die Indexmiete ist eine variable Miete für ein Objekt (Wohnung, Gewerberaum). Der Mietpreis ist demnach nicht dauerhaft auf einen festen Wert bestimmt, sondern wird ausgehend von einer Basismiete nach bestimmten, von beiden Vertragsparteien nachvollziehbaren Parametern verändert. Zumeist wird die Miete an den Index der Lebenshaltungskosten gekoppelt, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt. Verändert sich der Index, so verändert sich die Höhe der Mieten entsprechend, sofern eine 100%ige Indexierung vereinbart wurde. Wurde die Indexierung nur für einen bestimmten Prozentsatz (z. B. 70%) vereinbart, so erfolgt die Anpassung der Mieten nur prozentual. Ein solcher Vertrag bietet nur teilweisen Schutz vor Inflation.
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Maß für den Anstieg der Lebenshaltungskosten. Die Inflationsrate drückt aus, um wie viel Prozent die Preise für einen breiten "Warenkorb" innerhalb eines bestimmten Zeitraums, beispielsweise eines Jahres, gestiegen sind.
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Andere Begrifflichkeit für Anbieter.
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Im Rahmen der Investitions- und Finanzierungsrechnung erfolgt eine zusammenfassende Darstellung von Mittelherkunft (Gesamtfinanzierung) und Mittelverwendung (Gesamtausgaben) für ein Projekt für einen geschlossenen Fonds. Während der Investitionsplan die Verwendung der finanziellen Mittel bezüglich einzelner Kostengruppen abbildet, zeigt der Finanzierungsplan die Beschaffung bzw. Herkunft dieser Mittel. Die Investitions- und Finanzierungsrechnung einer Fondsgesellschaft erfasst somit letztlich das gesamte Investitionsvolumen des Fonds auf "Soll- und Habenseite".
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Die Interne Zinsfußmethode ist eine finanzmathematische Methode um die Wirtschaftlichkeit einer Investition zu überprüfen. Im Gegensatz zur landläufig bekannten "Wertpapierverzinsung" gibt sie die Verzinsung des durchschnittlich gebundenen Kapitals wieder. Vorteilhaft (und daher einen positiven Kapitalwert liefernd) ist das Projekt immer dann, wenn der Kalkulationszinssatz niedriger ist als der interne Zins, unvorteilhaft in dem Falle, wenn der Kalkulationszinssatz höher liegt. Auch als Effektivzins bezeichnet.
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Zins für mittel- und langfristige Kapitalanlagen. Die Höhe der Verzinsung wird dabei wie üblich an Kapitalmärkten über das Angebot und die Nachfrage ermittelt. Allerdings ist der Kapitalmarktzins normalerweise höher als der Geldmarktsatz für kurzfristige Anlagen. Dies liegt daran, dass die längere Kapitalbindungsdauer vergütet werden muss und wegen der Langfristigkeit der Geldausleihung ein höheres Risiko vorhanden ist, dass das Geld nicht zurückgezahlt wird.
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Eine Kommanditgesellschaft ist eine Personengesellschaft, in der sich zwei oder mehr natürliche Personen und/oder juristische Personen zusammengeschlossen haben, um unter einer gemeinsamen Firma ein Handelsgewerbe zu betreiben. Bei der Kommanditgesellschaft haftet mindestens ein Gesellschafter unbeschränkt (sog. Komplementär). Die anderen Gesellschafter (Anleger) haften normalerweise nur mit ihrer Einlage (sog. Kommanditisten). Komplementär kann auch eine GmbH sein. In diesen Fällen spricht man von der GmbH & Co.KG. In dieser Rechtsform ewrden heute sie meisten geschlossenen Fonds angeboten. Die komplementär-GmbH, also der persönlich haftende Gesellschafter des FOnds, wird in der Regel von Initiaor gestellt.
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Der Kommanditist ist, im Gegensatz zum Komplementär, der beschränkt haftende Gesellschafter (Anleger) einer Kommanditgesellschaft. Seine Haftung ist grundsätzlich auf die von ihm geleistete Einlage begrenzt. In Ausnahmefällen beinhaltet der Gesellschaftsvertrag eine Nachschusspflicht. Sie verpflichtet den Kommanditisten dazu, auf Anforderung der Gesellschaft eine zusätzliche (über die ursprünglich geleistete Einlage hinausgehende) Zahlung zu erbringen. Siehe auch Komplementär.
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Als Komplementär wird der voll haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft bezeichnet. Seine Haftung ist nicht auf die geleistete Einlage begrenzt, sondern umfasst sein gesamtes Vermögen. Siehe auch Kommanditist / Kommanditgesellschaft.
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Leistungsbilanzen sind jährlich von Fondsinitiatoren vorzunehmende Darstellungen, in denen Entwicklung und Ergebnisse der aufgelegten Fonds dokumentiert werden. Zentraler Bestandteil von Leistungsbilanzen ist der sog. Soll-/Ist-Vergleich. Hierbei werden wesentliche Eckdaten (z.B. Ausschüttungen, Miet- oder Chartereinnahmen etc.) entsprechend ihrer Prognose dem tatsächlich erzielten Ergebnis gegenübergestellt.
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Liebhaberei wird von der Finanzverwaltung angenommen, wenn der Steuerpflichtige eine Tätigkeit ohne Gewinnerzielungsabsicht ausübt. Qualifiziert die Finanzverwaltung eine Tätigkeit als Liebhaberei, wird die Tätigkeit der privaten Lebensführung zugeordnet. Damit können erzielte Verluste steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden. Verluste, die bereits vor der Umqualifizierung der unternehmerischen Tätigkeit in einen Liebhabereibetrieb erzielt wurden, können als nachträgliche Betriebsausgaben angesetzt werden, falls eine Verrechnung der Verluste mit dem Aktivvermögen des Unternehmen mangels Masse nicht möglich war.
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Sicherungsposition in der Prognoserechnung einer Fondsgesellschaft. An die Fondsgesellschafter wird ein Teil der laufenden Überschüsse (z. B. aus dem Vermietungsgeschäft) nicht ausgeschüttet, sondern vielmehr als Sicherheitspolster (Liquiditätsreserve) zugeführt. Hieraus können in der Folge unvorhergesehene Kosten abgedeckt werden.
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Abkürzung für Markets in Financial Instruments Directive. Die auch als Finanzdienstleistungsrichtlinie bezeichnete EU-Richtlinie wurde 2004 beschlossen. Sie ist die Nachfolgerichtlinie der Wertpapierrichtlinie von 1993 und Bestandteil des Financial Service Action Plan (FSAP). Die MiFID dient der Harmonisierung des Wertpapierrechts, um zukünftig grenzüberschreitende Wertpapierdienstleistungen zu erleichtern. Außerdem enthält sie umfangreiche Bestimmungen zu Pflichten für Wertpapierdienstleister nd Marktbetreiber zur Stärkung von Transparenz und Anlegerschutz. Umstritten ist, ob auch geschlossene Fonds unter die MiFID fallen. Die MiFID wird bis Frühjahr 2007 in nationales Recht umgesetzt. Anwendung sollen diese Regelungen dann ab 1. November 2007 finden.
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Auch prognostizierte Rendite nach Steuern. Im Gegensatz zur Vorsteuerrendite ist das die Rendite der Beteiligung in Abhängigkeit vom persönlichen Steuersatz unter Beachtung der Steuereffekte. In den Prospekten wird die Nachsteuerrendite meist beispielhaft für verschiedene Steuersätze berechnet.
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Nebenkosten sind vom Nutzer zu zahlende Bewirtschaftungskosten eines Objekts bzw. Projekts. Bei einem Immobilienfonds sind das beispielsweise die neben der Miete/Pacht vom Mieter zu zahlenden Verwaltungsgebühren, Versicherungen, Müllabfuhr- und Straßenreinigungsgebühren, Hausmeisterkosten und Hausreinigungskosten, etc. Je nach Marktmacht des Nutzers sind auch Verträge denkbar, in denen der Ausschluss von bestimmten Nebenkosten vereinbart wird, so dass diese Nebenkosten beim Anbieter verbleiben. In der Prognoserechnung muss dann eine entsprechende Position "Nicht umlagefähige Nebenkosten" unter Ausgaben kalkuliert werden.
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Die Performance gibt die prozentuale Wertentwicklung eines Fonds während eines bestimmten Zeitraums wieder. Je höher die Performance, desto besser. Dabei sollte stets die langfristige Performance von mehreren Jahren betrachtet werden, da diese aussagekräftiger ist. Meist wird zum Vergleich ein so genannter Benchmark als Referenz genommen, um die Performance im Vergleich zum Gesamtmarkt oder zu einzelnen Branchen darzustellen.
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Voraussetzung der Realisierung des Investitions- und Finanzplans ist die Akquirierung der Anlegergelder. Kann das notwendige Eigenkapital nicht eingesammelt werden, ist die Realisierung des gesamten Investitionsvorhabens gefährdet. Die Platzierungsgarantie stellt sicher, dass die Investition wie geplant ausgeführt wird, auch wenn noch nicht alle Fondsanteile gezeichnet sind. Die Werthaltigkeit der Platzierungsgarantie hängt von der Bonität des Garanten (i. d. R. der Initiator) ab. Dieser übernimmt die restlichen Fondsanteile oder stellt der Fondsgesellschaft Darlehen zur Verfügung.
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Das Portfolio (auch Portefeuille, Wertpapierbestand) bezeichnet einen Teil oder die Gesamtheit der Kapitalanlagen (z.B. Wertpapiere, Fondsanteile) einer natürlichen oder juristischen Person.
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Private Equity (engl.: privates Beteiligungskapital) ist der englische Begriff für das von Privatanlegern beschaffte Beteiligungskapital im Unterschied zum Public Equity, welches das an der Börse beschaffte Kapital darstellt. Das Geschäftsmodell von Private Equity Gesellschaften besteht in der Übernahme von Firmen oder Beteiligungen an Firmen, die in der Regel als unterbewertet eingestuft werden. Die als Finanzinvestoren auftretenden Gesellschaften sind nicht an einer strategischen Investition interessiert, sondern verfolgen lediglich das Ziel der Geldanlage mit einer möglichst hohen Rendite. Der geschlossene Private Equity-Fonds ist meist ein Dachfonds, der seinerseits in verschiedene Private-Equity-Zielfonds investiert.
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Beteiligung an einer Gesellschaft, die lediglich für Einzelanleger oder wenige private Investoren vorgesehen ist. Vgl. Publikumsfonds.
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Public Private Partnership (Abkürzung PPP) ist ein Sammelbegriff für jegliche Art des kooperativen Zusammenwirkens von Hoheitsträgern mit privaten Wirtschaftssubjekten. PPP wird überwiegend als eine besondere Art der funktionalen Privatisierung angesehen und beinhaltet in diesem Zusammenhang die Hinzuziehung privater Wirtschaftssubjekte bei der staatlichen Aufgabenerfüllung unter Beibehaltung der hoheitlichen Erfüllungsverantwortung. Die finanzielle Realisierung von PPP Projekten geschieht häufig mittels Fonds.
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Im Gegensatz zu Private Placements eröffnen Publikumsfonds einem großen Kreis von Anlegern eine Beteiligungsmöglichkeit.
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Unter Ranking versteht man die Aufbereitung von Vergangenheitsdaten von Fonds mit dem Ziel, eine Rangliste zu erstellen. Die Analyse wird teilweise verfeinert um Vergleichmaßstäbe wie Indizes oder vergleichbare Fonds in demselben Sektor, um die Schwankungsanfälligkeit oder andere Risikoparameter zu ermitteln. Diese objektiven Auswahlkriterien sollen der Erhöhung der Produktklarheit dienen, den Vergleich zu konkurrierenden Produkten vereinfachen und einen Mehrwert gegenüber dem Marktdurchschnitt verschaffen. Beim Ranking ist entscheidend, dass nur gleichartige Fonds gegenübergestellt werden. Darüber hinaus sind kurzfristige Rankings kritisch zu betrachten. Ist ein Fonds über mehrere Jahre unter den Top-Fonds, so hat dies mehr Aussagekraft.
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Mittels Fondsratings versucht man, die "Qualität" von Fonds zu bewerten. Für die Bewertung der Fonds werden (durch Rating-Agenturen) in der Regel quantitative Fondsgrößen (beispielsweise Rendite oder Volatilität) einer zurückliegenden Zeitperiode ausgewertet. Die Bewertungskriterien der Rating-Agenturen sind ebenso vielfältig wie das Angebot an unterschiedlichen Ratingsystemen. Grundsätzlich muss man jedoch zwischen der Erhebung und Analyse von quantitativen und qualitativen Größen unterscheiden. Fondsratings basieren stets auf Vergangenheitsdaten. Sie geben daher lediglich eine historische Leistungsbilanz und zeigen die bisherige Positionierung des Fonds im Vergleichsumfeld an. Problematisch ist allerdings, dass Fondsratings und -rankings bei vielen Nutzern zwangsläufig eine Prognosequalität suggerieren.
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Als Rückabwicklung bezeichnet man die Auflösung einer Fondsgesellschaft und die Erstattung der von den Anlegern gezahlten Einlagen, bevor die Gesellschaft ihre eigentliche Geschäftstätigkeit aufgenommen hat.
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Bei REITs handelt es sich um fondsähnlich aufgebaute, börsennotierte Immobiliengesellschaften, die meist über 75 Prozent ihrer Anlagen in Immobilien halten. Diese Investitionsform wurde 1960 in den USA vom Kongress geschaffen, um der Doppelbesteuerung von Immobilieninvestitionen entgegenzuwirken. Sofern REITs mindestens 90% ihres ausschüttungsfähigen Einkommens als Dividende an die Aktionäre auszahlen, sind sie von der Steuer befreit. Die Besteuerung der Gewinne findet allein auf der Ebene der Aktionäre statt. Eine doppelte Besteuerung wird so vermieden. Die Einführung (steuer-) rechtlicher Rahmenbedingungen für REITs auch in Deutschland wird von vielen als Stärkung des Finanzplatzes Deutschland angesehen, wo dieses Kapitalanlageprodukt im Frühjahr 2007 eingeführt wird.
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Kennzahl zum Vergleich der Vorteilhaftigkeit von Kapitalanlagen. Sie bezeichnet den Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Bei geschlossenen Fonds bezieht sich die Rendite auf das jeweils gebundene Eigenkapital. Die Rendite geschlossener Fonds ist nicht zu vergleichen mit der Effektivverzinsung festverzinslicher Wertpapiere. Je mehr Prognosewerte in die Renditeberechnung einfließen, desto größer wird der Gestaltungsspielraum. Haupteinflussfaktoren sind z. B. die Länge des gewählten Prognosezeitraums, die angenommene Inflationsrate, die angenommenen Konditionen einer Anschlussfinanzierung nach dem Auslaufen der ersten Festzinsvereinbarung und der geschätzte Veräußerungserlös am Ende des Prognosezeitraums.
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Bei der Tonnagesteuer handelt es sich um eine Vorgehensweise bei der Ermittlung des Gewinns, der anschließend wie üblich der Einkommensteuer unterworfen ist. Bei Anwendung der Tonnagesteuer wird anstelle des tatsächlichen Gewinns oder Verlustes der steuerliche Gewinn pauschal ermittelt. Grundlage der Pauschalisierung ist die Nettoraumzahl, also die "Größe" des Schiffes. Daraus resultiert ein sehr geringer steuerlicher Gewinn für die Gesellschaft und damit sehr geringe Steuern für die einzelnen Gesellschafter während der Betriebsphase.
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Der Treuhänder ist eine natürliche oder juristische Person, die im Außenverhältnis die volle Rechtsstellung eines Eigentümers wahrnimmt, sich jedoch im Innenverhältnis gegenüber seinem Treugeber verpflichtet, nur gemäß Treuhandvertrag über das Vermögen zu verfügen. Treuhänder können bei geschlossenen Fonds unterschiedliche Funktionen übernehmen, z. B. die Kontrolle über die ordnungsgemäße Verwendung der Anlegergelder oder die Begründung und Verwaltung der Beteiligung. In der Regel fungiert der Treuhänder als Treuhandkommanditist, d. h. er wird im Handelsregister entsprechend den gesellschaftsvertraglichen Regelungen eingetragen.
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Der Veräußerungsgewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Veräußerungserlös und Restbuchwert des veräußerten Objektes.
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Der Verkaufsprospekt enthält die Vertragsbedingungen des Fonds und alle Angaben von wesentlicher Bedeutung, die für die Beurteilung der Investmentanlage wichtig sind. Er muss dem Anleger grundsätzlich vor dem Erwerb von Fondsanteilen ausgehändigt werden. Der Verkaufsprospekt ist seit 1. Juli 2005 einer formalen Prospektprüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) zu unterziehen.
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Kompensation von Verlusten mit Gewinnen und Überschüssen. Im Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer können Verluste durch einen Verlustausgleich berücksichtigt werden.
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Unter Weichkosten versteht man die Nebenkosten eines Fonds, welche nicht substanzbildend sind (z.B. Vertrieb, Steuerberatung, Treuhänder, Agio, Prospekterstellung etc.).
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Für die Besteuerung natürlicher Personen (Einkommensteuer) ist das Finanzamt örtlich zuständig, in dessen Bezirk der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat (Wohnsitzfinanzamt).
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In der Unternehmensplanung werden verschiedene zukünftige Ereignisse, die Einfluss auf die Entwicklung des Geschäftes haben könnten, gedanklich durchgespielt. Dem Worst-Case-Szenario liegt die Annahme zugrunde, dass ein sehr negativer Fondsverlauf eintreten könnte.
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Auf dem Zweitmarkt werden Anteile an geschlossenen Fonds, die bereits früher von Anlegern erworben wurden, zum Zweiterwerb angeboten bzw. nachgefragt. Zu beachten ist, dass die Fungibilität (Liquidierbarkeit) von Fondsanteilen innerhalb eines kurzen Zeitraums in der Regel eingeschränkt ist, da es sich bei der Anlage in geschlossene Fonds grundsätzlich um eine langfristige Anlage handelt, insbesondere auch unter steuerlichen Gesichtspunkten.