An der Börse sind Anlageregeln in aller Munde. Für geschlossene Fonds gibt es noch keine geflügelten Worte. Warum eigentlich?
Nicht alle Eier in einen Korb
Der Börsenklassiker gilt auch in Zusammenhang mit geschlossenen Fonds. Wer sein Geld auf verschiedene Anlageklassen und Anlageprodukte verteilt, beugt Risiken vor.
Lesen bildet
Es muss nicht immer Goethe sein: Wer erfolgreich in geschlossene Fonds investieren möchte, muss sich informieren – über das Emissionshaus anhand der Leistungsbilanz, über den Fonds mittels des Prospekts und über die wichtigen wirtschaftlichen Entwicklungen aus allen nur denkbaren Quellen.
Zeit ist Geld
Bei geschlossenen Fonds kann dies im buchstäblichen Sinne gelten: Je mehr Zeit vergeht, desto höher kann die Rendite ausfallen. Bei einem solch langfristigen Investment wird am Ende der Laufzeit das Investitionsobjekt verkauft, der Erlös fließt an die Anleger.
Abwarten und Tee trinken
In der Wirtschaft geht es rauf und runter. Das gilt auch für die Märkte, in denen geschlossene Fonds aktiv sind. Entwickelt sich ein Fonds zeitweilig schlechter als erwartet, kann dies bei sich ändernder Wirtschaftslage oder einem Verkauf des Sachwerts am Ende der Laufzeit oft ausgeglichen werden.
Rendite heißt Risiko
Es gibt kein Investment, das kein Risiko birgt. Als Faustregel gilt: Je höher die mögliche Rendite, desto höher ist auch das Risiko. Eine hohe Rendite bei geringem Risiko gibt es nicht.
Hin und her macht Taschen leer
Grundsätzlich ist es möglich, einen geschlossenen Fonds vor Ende seiner regulären Laufzeit zu verkaufen. Allerdings realisieren sich dabei unter Umständen Verluste. Grundsätzlich sind geschlossene Fonds ein langfristiges Investment.
Pulver trocken halten
Wie viel Geld man investieren sollte, ist Bestandteil einer individuellen Anlageentscheidung, die gut überlegt sein will. Bei geschlossenen Fonds gilt das, was auch für alle anderen Anlagen gilt: Man muss sie sich leisten können und genug Liquiditätsreserve behalten.