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Aus dem VGF ist der bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen geworden.

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Themen 

AIFM-Richtlinie

Die europäische Kommission hat am 30. April 2009 einen Richtlinienentwurf zur Aufsicht alternativer Investmentfonds-Manager ("AIFM") veröffentlicht. Die Richtlinie sieht umfassende Zulassungs- und Aufsichtsanforderungen für Fondsmanager vor. Hierzu gehören eine angemessene Eigenkapitalvorhaltung (mindestens 125.000 Euro), ein adäquates Risiko- und Liquiditätsmanagement, die Pflicht zur regelmäßigen Bewertung der Assets, die Sicherung der Anlegergelder auf dem Konto einer... News lesen

 
 
 

Statistik 

VGF-Vorstudie „Leistungsbilanzanalyse“

Belastbare Auswertungen zu Renditen geschlossener Fonds oder der wirtschaftlichen Performance ganzer Assetklassen fehlen bisher am Markt. Der VGF will diese Lücke schließen und arbeitet deshalb an einer umfassenden Analyse über die Performance geschlossener Fonds. Basis dieser Analyse ist eine umfangreiche Datenerhebung unter den Mitgliedern des Verbandes. Auf der Grundlage der so gewonnen Daten wird eine dynamische Renditeberechnung bereits aufgelöster Fonds möglich sein, die auch die... News lesen

 
 
 
 

Standards / Empfehlungen 

Kurzinformation für Verbraucher - Vermögensanlagen-Informationsblatt

Der VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. hatte zusammen mit seinen Mitgliedern bereits im Mai 2011 ein erstes, freiwilliges Beispiel für ein Vermögensanlagen-Informationsblatt ("VIB-Beispiel") erarbeitet. Dieses ist nun im Hinblick auf das Inkrafttreten des Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) zum 01. Juni 2012 überarbeitet worden. Das Dokument wurde an sämtliche neuen Anforderungen... News lesen

 
 
 

Der Verband 

Mitgliederinformation und Netzwerk-Plattform

Der VGF steht für kontinuierliche, frühzeitige und exklusive Mitgliederinformation über neue Entwicklungen der Gesetzgebung in Berlin und Brüssel. So bieten Arbeitskreise und  Seminare den VGF Mitgliedern die Plattform, aktuelle politische Fragen oder Branchenthemen wie Leistungsbilanzen, Vertrieb, Prospektierung etc. zu diskutieren und gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Bei einzelnen... News lesen

 
 
 
 

Magazin 


 
 

Geschlossene Fonds 

Sieben Argumente für geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds können eine wichtige Rolle im Anlageportfolio spielen. Sie können Schutz vor Inflation bieten und entwickeln sich oft unabhängig vom Auf und Ab der Börsen.

1. Unabhängigkeit von Aktienmärkten

Geschlossene Fonds werden nicht an der Börse gehandelt und sind grundsätzlich auf mehrere Jahre angelegte Investitionen. Daher sind sie unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen. Entscheidend für den Erfolg eines geschlossenen Fonds ist nicht der tagesaktuelle Stand, sondern die Gesamterträge am Ende der Laufzeit.

2. Transparenz

Interessierte Anleger können dem Fondsprospekt alle Angaben zum Investitionsprojekt und zur Kalkulation entnehmen. Während der Laufzeit erhalten sie Gesellschafterrundschreiben und -informationen sowie Leistungsbilanzen. Jeder Fondsprospekt wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) formell geprüft und gestattet, viele Emissionshäuser lassen zudem ein Wirtschaftsprüfergutachten anfertigen und beauftragen zusätzlich ein Fondsrating bei einer externen Agentur.

3. Volkswirtschaftliche Bedeutung

Geschlossene Fonds haben eine große Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft. Da geschlossene Fonds in Wirtschaftsgüter wie Immobilien, Schiffe, Flugzeuge und Infrastruktur investieren, schaffen sie mittelbar Arbeitsplätze und schöpfen reale Werte. Sie spielen zudem eine große Rolle überall dort, wo in neue Technologien investiert wird – beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien oder der Biotechnologie.

4. Erträge

Geschlossene Fonds sind ertragsorientierte Anlageprodukte. Die Kapitalanleger erhalten jährlich Auszahlungen aus ihrer Investition, am Ende der Laufzeit eines geschlossenen Fonds wird in der Regel auch das Investitionsgut veräußert. Viele geschlossene Fonds können so die Erträge anderer Investitionsformen übertreffen. Wobei aber auch hier gilt: Hohe Ertragschancen sind stets mit einem höheren Risiko behaftet. Denn hohe Erträge ohne entsprechende Risiken gibt es nicht.

5. Geringer Arbeitsaufwand für den Anleger

Das Management von Sachwertinvestitionen obliegt den Emissionshäusern. Was das für Kapitalanleger bedeutet, lässt sich am besten am Beispiel von Wohnimmobilien erklären: Kauft ein Anleger eine einzelne Eigentumswohnung, ist er für die Vermietung, die Kommunikation mit den Mietern, eventuelle Reparaturen oder die Nebenkostenabrechnung allein verantwortlich. In großen Investitionsobjekten, die etliche Eigentumswohnungen umfassen können, werden all diese Aufgaben von der Verwaltungsgesellschaft des Fonds übernommen.

6. Inflationsschutz

Geschlossene Fonds investieren in Sachwerte. Diese erfahren mit der Zeit häufig Wertsteigerungen oder passen ihre Erträge an eine mögliche Inflation an. Beispielsweise sind geschlossene Immobilienfonds weitgehend wertstabil durch schützende Inflationsklauseln in Mietverträgen.

7. Kapitalbündelung und Individualität

In geschlossenen Fonds können Anleger nicht nur ihr Kapital bündeln, um größere Sachwertinvestitionen gemeinschaftlich zu tätigen. Weil jeder genau bestimmen kann, in welches Gut er investieren möchte, ist die Anlage auch individueller als zum Beispiel bei offenen Fonds.

 
 
 
 
 

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